Belly-Check

Nox geht es sehr gut am 43. Tag der Trächtigkeit- am Abend oder wie heute,am Wochenende am Morgen, kommt sie ganz schmusig zu mir und ich mache den „Belly-Ckeck“ – eine kleine Massage und extra Streicheleinheiten.

Die Zeit rast jetzt, wir hoffen es geht ihr weiterhin so gut – in der Vorwoche der Geburt geht es nochmal zum Abschlusscheck zum Doc.

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Dies und das…heute: Züchterbesuche

Ab und zu schreibe ich hier auch einfach so über Themen, die mir am Herzen liegen -heute also zum Thema „Züchterbesuche – und was es zu beachten gibt“.

Sicher vereinbaren Sie Besuchstermine bei Züchtern bevor- oder sogar während Welpen liegen. Das ist schön und sicherlich eine wunderbare Erfahrung – damit danach nicht das böse Erwachen kommt, sollten Sie einige Dinge beachten:

Bitte keinen Züchtertourismus betreiben – und 3 Züchter am selben Tag besuchen! Hat einer einen Keim im Haus…tragen Sie diesen munter zu den anderen Züchtern weiter und gefährden damit im schlimmsten Fall das Leben der Welpen!  Das muss nicht gleich ein aggressiver Erreger wie Parvovirose sein…auch ein normaler Durchfall bringt einem Züchter viel Stress und kann für Welpen brenzlig werden,

Jeder Züchter bzw jeder Hund hat Keime um sich, die er kennt weil sie in der Umgebung einfach dazugehören – werden nun Keime aus ganz anderen Bezirken eingeschleppt…sind diese eben „fremd“ und können zu massiven Problemenführen.

Nicht nur verschiedene Züchter sollten nicht am selben Tag besucht werden – auch bitte nicht direkt von der Hundeschule oder der Hundeausstellung zu einem Züchter fahren und in die Wurfkiste springen!

Möglichst frische Kleidung anziehen, Schuhe nach Anweisung des Züchters vor der Haustür/ im Flur „parken“ und bereitgestellte Händedesinfektion benutzen!

Wenn wir Züchter um diese Dinge bitten…machen wir das nicht weil wir fürchten…sie könnten „dreckig“ sein – das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz unserer Hunde.

Ist ein Züchter schlecht, wenn er eine Infektionserkrankug bei den Welpen hat?

NEIN!!!

Bei aller Vorsicht – Erreger finden sich überall – niemand ist davor gefeit, dass sich die Hunde/Welpen nicht auch mal Keime oder Parasiten einfangen. Diese finden sich überall, im Garten…an den anderen Hunden…am Mensch selbst als Anhaftung. 100% Sicherheit gibt es nicht.

Verhalten in der Wurfbox:

Die Hunde nicht bedrängen, Fragen bevor man einen Welpen hoch nimmt und die richtige Technik zeigen lassen – die kleinen können ziemlich glitschig werden wenn sie plötzlich zappeln und sollten unter keinen Umständen unsanft auf dem Boden aufschlagen!

Achten Sie auf Ihre Kinder!!! Kinder immer nur in Begleitung zu den Welpen lassen – Kinder UND Welpen erschrecken auch mal oder werden wild – nach Welpen sollte aber nicht aus Schreck getreten werden…oder panisch geschrien werden. Ist die Welpentruppe zu unheimlich für das Kind, am besten von der anderen Seite des Zaunes beobachten…der Züchter gibt Ihnen bestimmt die Möglichkeit, einen einzelnen genauer mit dem Kind anzuschauen.

Dass nicht ungefragt mitgebrachte Leckerlies gefüttert werden…brauche ich nicht erwähnen…oder? 😉

Fragen Sie ihren Züchter, wie Sie sich am Besten verhalten sollen – er wird es Ihnen danken!

Der Bauch wächst

…unaufhaltsam.

Für uns natürlich der schönste Bauch der Welt! Nox geht es sehr gut, langsam ist der Bauch aber etwas im Weg und es funktioniert nicht alles so wie ohne blinde Passagiere.

Schön anzusehen ist, dass sie ganz natürlich selbst auf sich Acht gibt – wir haben einen hohen Baumstumpf im Garten, der gerne als Aussichtspunkt genutzt wird – sprang sie vor 3 Wochen noch im hohen Bogen und freien Flug hinunter, nimmt sie nun den sicheren Weg und krabbelt ganz vorsichtig hinunter.

Zusammengerollt schlafen mag sie auch nicht mehr – lieber lang gestreckt.

Ab dieser Woche gibt es 3 kleinere Mahlzeiten anstatt 2, es wird ja auch im Magen- und Darmtrackt nun etwas enger.
Dazu wird das Futter mit Himbeerblättern angereichert, das ist auch bei Menschen ein gern genutztes Mittel für Schwangere, um sanft mittels Kräutern auf die Geburt vorzubereiten.

Die Futtermenge wird etwas erhöht und auf die Zusammensetzung geachtet. Sie bekommt regelmäßig Innereien wie Leber und Knochen in Form von Hühnerklein ins Futter. Das versorgt sie mit Calcium und Fett.

To-do Liste

noch ein paar Wochen Zeit…trotzdem müssen wir einige Vorbereitungen treffen. Der letzte Wurf ist zwei Jahre her…die Wurfbox muss entstaubt werden, der PVC für den Welpenauslauf war im Heuschober gelagert – auch dieser wird gründlich gereinigt bevor er wieder im Wohnzimmer verlegt wird.

Auch einige Neuanschaffungen werden bestellt und geliefert – ich muss mich aber zusammenreissen und nicht in einen Shoppingwahn verfallen. Vorfreude ist halt sie schönste Freude.

Auch unser Geburtszubehör wird auf neuesten Stand gebracht – auch wenn bislang immer alles ohne Eingriff gut funktioniert hat…sollte man doch auf Komplikationen vorbereitet sein.

Dazu gehört Material, um eventuell einen Nabel abzubinden, Welpenmilchpulver für den Fall, dass zugefüttert werden muss – dazu Sonden und Flaschen…Elektrolytlösung, Präparate um die Hündin während und nach der Geburt zu unterstützen, Mittel gegen Durchfall, Verstopfung…Blähungen… wie bei einem Baby eben auch.

Das alles darf aber nur als „Erste Hilfe“ verstanden werden…zum eingreifen bei kleineren Komplikationen. Der Tierarzt bleibt ein wichtiger Ansprechpartner und ich freue mich, diesmal von einer Klinik betreut zu werden, in der mehrere Tierärzte selbst züchten und viel Know-How für das Thema Zucht und Aufzucht besitzen.

Schwangerschaft

Was passiert nach dem Deckakt – wie pflegt man eine trächtige Hündin?

Zucht hat viel mit Geduld zu tun…ob ein Deckakt geklappt hat oder nicht, kann man definitiv im Ultraschall ab ca dem 21. Tag nach dem Decken erkennen – die Hündin selbst liefert bis dahin nur vage Zeichen…die einen hoffen und träumen lassen…für eine gültige Aussage braucht es aber viel Geduld und nicht alles, was in der Literatur so beschrieben wird…trifft auch auf jede Hündin oder jede Trächtigkeit zu.

Nox war kurz nach dem Decken bereits ruhiger und etwas schmusiger – manchmal wollte sie aber auch urplötzlich ihre Ruhe, hat sich auf den Sessel verzogen und „in sich hinein gehört“.
Da sie ein sehr verfressener Hund ist und sich selbst gerne mal eine Portion mehr besorgt (hart ausgedrückt: klaut wie ein Rabe), kann man bei ihr in diesem frühen Stadium den Körperumfang nicht für eine Prognose heranziehen. Kurz bevor wir zum Ultraschall gefahren sind…da hätte ich schwören können…dass sich die „Art“ der Körperform anders verändert hat wie in den Fällen, in denen nur übermäßige Nascherei die Ursache einer Verformung ist 😉

Ich war mir nicht 100% sicher – klar war nur…entweder es ist harte Diät angesagt…oder alle, die über die Speckbacke Nox Witzchen gemacht haben…müssen sich entschuldigen und die nächsten Wochen schweigen.

Dann kam das Bild…das mich sehr glücklich gemacht hat – der Tierarzt konnte mehrere eingenistete Embryonen erkennen – es sollte also kein Wurf mit nur einem Welpen werden – das ist für Züchter auch wichtig zu wissen, da ein Einzelwelpe nicht selten so groß wird, dass er nicht mehr natürlich geboren werden kann und ein Kaiserschnitt notwendig wird.

Alles sieht erstmal gut aus… jetzt warten wir weiter und pflegen die werdende Mama die nächsten Wochen gut!

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